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Ministerin Schulze und Delegation der Universität Lodz an der TU Dortmund

Während des Besuchs einer polnischen Delegation um den Rektor der Universität Lodz, Prof. Wiak, an der TU Dortmund gab es den Kick-off des Projektes INVITES. In dessen Rahmen sollen Technologien zum Abscheiden von CO2 entwickelt werden, das in der Industrie und in Kraftwerken entsteht. Dafür sollen neue chemische und biologische Aktivatoren entwickelt und Anlagen und Anlagenbauteile konstruiert werden. Forschung und Entwicklung in diesem Bereich soll auch im Technikum des von Prof. Górak geleiteten Lehrstuhls Fluidverfahrenstechnik erfolgen. Anlass für den Besuch der Ministerin und der polnischen Delegation war die Unterzeichnung eines Letters of Intent zur Ausweitung einer bestehenden Kooperation der verfahrenstechnischen Fakultäten auf die gesamte Universität (Foto: Oliver Schaper).

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Technische Universitäten aus Lodz und Dortmund stärken ihre Zusammenarbeit
Polnische Delegation zu Gast im Revier – Ministerin Schulze kommt
Die Technischen Universitäten aus Lodz und Dortmund verstärken ihre Zusammenarbeit. Dafür wurde am Montag, 12. September, beim Besuch einer Delegation der polnischen Universität an der TU Dortmund eine universitätsweite Kooperationsvereinbarung unterzeichnet – insbesondere im Bereich der EU-Forschungsförderung wollen beide Hochschulen verstärkt zusammenarbeiten. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze war extra aus Düsseldorf angereist, um der Unterzeichnung beizuwohnen.

Schon seit 2011 arbeiten die polnische und die Dortmunder Technische Universität eng zusammen. Am Anfang stand 2011 eine Kooperationsvereinbarung der verfahrenstechnischen Fakultäten beider technischen Hochschulen. Anschließend wurde dieser Vertrag durch eine Vereinbarung über gemeinsame Promotionen ergänzt. Am Montag folgte dann der nächste Schritt: Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, und Prof. Slawomir Wiak, Rektor der TU Lodz, unterzeichneten einen Letter of Intent für die Ausweitung der Kooperation auf die gesamte Universität. Ministerin Svenja Schulze kam in Begleitung von Heidi Cordier, Leiterin Referat Internationale Kooperation im Düsseldorfer Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF).

Ministerin Svenja Schulze freut sich über die enge Zusammenarbeit der beiden Technischen Universitäten: „Ich bin davon überzeugt, dass beide Seiten hiervon profitieren werden, da es viele gemeinsame Themen und Forschungsschwerpunkte gibt.“ Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, sagte: „Die Zusammenarbeit unserer beiden Technischen Universitäten wird ausgebaut. In gemeinsamer Arbeit werden wir die großen Herausforderungen der EU-Forschung länderübergreifend angehen.“

Der zweitätige Besuch der polnischen Delegation war darüber hinaus Anlass für den Kick-off des Projekts „INVITES“. In dessen Rahmen sollen Technologien zum Abscheiden von CO2 entwickelt werden, das in der Industrie und in Kraftwerken entsteht. Dafür sollen neue chemische und biologische Aktivatoren entwickelt und Anlagen oder Anlagenbauteile konstruiert werden. Ziel ist die Verringerung von CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Dabei soll die Abscheidevorrichtung des „Klimakillers“ CO2 nur zu einem Mehraufwand bei den Anlagen von maximal fünf Prozent führen. Forschung und Entwicklung dafür soll auch im Technikum des Bereichs für Fluidverfahrenstechnik erfolgen, den Prof. Andrzej Górak in der Fakultät Bio- und chemieingenieurwesen leitet.

Auf dem Plan der polnischen Delegation stand zudem noch ein Besuch des TechnologieZentrum Dortmund und des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik (ISST).