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Professor Dr. Em. Ulfert Onken

Curriculum vitae

14.05.1925 geboren in Darmstadt
ab WS 1948/49 Studium der Chemie an der TH Darmstadt (Diplomarbeit in physikalischer Chemie 1954)
1958 Dissertation am Institut für physikalische Chemie an der Uni Göttingen: „Kalorische Messungen an flüssigen Mischungen“
1958 Farbwerke Hoechst AG in der Abteilung Chemische Verfahrenstechnik.
Arbeitsbereiche: u.a. Stofftrennungen, Reaktionstechnische Probleme, spezielle Aufgaben auf dem Schwerwassergebiet, Anlagenoptimierung, Verfahrensuntersuchungen für Prozessrechnereinsatz. Ab 1966 stellvertretender Abteilungsleiter: Entwicklung neuer Verfahren und Rationalisierung von Produktionsbetrieben.
1971 Universität Dortmund, Aufbau des Lehrstuhls Technische Chemie B
1973-1976 Prodekan und Dekan der Chemietechnik
 1985 Gastprofessor an der Universität Kyoto, Japan. Der enge Kontakt führte 1990 zu einem Partnerschaftsabkommen. Noch heute nutzen die Studierenden beider Universitäten intensiv die dadurch entstandenen Möglichkeiten zur Durchführung eines Industriepraktikums im jeweils anderen Land.
 1990  Emeritierung
 2000 Auszeichnung mit der Emil-Kirschbaum-Medaille für „hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Thermischen Verfahrenstechnik“ durch die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen

Forschungsgebiete

  • Reaktionstechnik von Gas-Flüssig-Systemen
  • Bioverfahrenstechnik, insbesondere Reaktionstechnik aerober Fermentationsprozesse
  • Phasengleichgewichte

Besondere Verdienste

  • Begründer der Biotechnologie an der Uni Dortmund
  • Entwicklung der „Dortmunder Datenbank“ (DDB) für Phasengleichgewichte, welche für die Berechnung chemischer Verfahren sowie die Planung und den Bau von chemischen Produktionsanlagen benötigt wird
  • Betreuung von 68 Doktoranden/innen, darunter 8 Professoren an deutschen Universitäten und Fachhochschulen