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Ala Bouaswaig - Mit Volldampf für den Umweltschutz

Ala BouaswaigAla BouaswaigUnter Volldampf steht Ala Bouaswaig, wenn es um seine Arbeit geht. Sein aktuelles Projekt zielt aber gerade darauf, dass in der Produktion möglichst wenig Dampf anfällt. Ala kam aus seinem Heimatland Libyen nach Dortmund, um Chemieingenieurwesen zu studieren. Inzwischen hat er seinen Doktor gemacht und arbeitet nun in einem großen Chemieunternehmen an sogenannten „intelligenten Prozessführungskonzepten“. Produktionsprozesse sollen so klug und effizient wie möglich gestaltet sein. Alas Ideen erhöhen die Produktionsmenge, sie reduzieren Abfälle und helfen Energie und Rohstoffe zu sparen.

Konkreter Beitrag zum Umweltschutz

Alas derzeitiges Projekt wird den Dampfverbrauch in der Polymerproduktion reduzieren. Polymere stecken in den meisten Chemieprodukten,in Kosmetik oder in Autoreifen, in Dämmstoffen oder Verpackungsmaterialien.„Meine Arbeit leistet einen konkreten Beitrag zum Umweltschutz, das gefällt mir. Super ist auch, dass ich nicht immer dieselbe Aufgabe habe, sondern schon für mehrere Bereiche im Unternehmen tätig war. Die Laufzeit meiner Projekte beträgt zwischen sechs und zwölf Monaten, in denen ich intensiv an dem Auftrag arbeite. Zuerst am Computer, denn ich kann meine Ideen nicht direkt in der Produktion ausprobieren, das würde in einer großen Chemieanlage nicht gehen. Deshalb greife ich auf Computermodelle und Simulationen zurück und prüfe meine Ideen erst einmal virtuell. Erst wenn am Rechner alles klappt, geht es an die reale Umsetzung.“

Zusammenarbeit ist wichtig

„Guter Kontakt mit den Leuten vor Ort ist für den Erfolg eines Projektes ausschlaggebend. Ingenieure/-innen müssen mit anderen Fachleuten kommunizieren können. Kreative Ideen und ausgezeichnete Mathematikkenntnisse allein reichen nicht. Ich erinnere mich gern an meine Zeit in Dortmund und natürlich bin ich immer noch BVB-Fan.“