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Academic Studies

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Die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen besitzt das Gütesiegel des FTMV für eine hohe Qualität in Forschung, Lehre und Organisation.

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Bioingenieurwesen

 

Was ist Bioingenieurwesen?

bio_klein.jpgBioingenieurinnen und Bioingenieure setzen Erkenntnisse der Biowissenschaften in technische Anwendungen um, sie haben also ein breites Wissen zum einen über  die Verfahrenstechnik und zum anderen über Biotechnologien.

Biologische Technologien sind nichts Neues, altbekannt z. B. ist die Erzeugung von Lebensmitteln (z. B. Bier, Wein, Joghurt, Sauerkraut) mit Hilfe der alkoholischen bzw. der Milchsäure-Gärung. Auch die Herstellung von chemischen Vor- und Zwischenprodukten oder von pharmazeutischen Präparaten über biologische Prozesse ist heutzutage längst Stand von Wissenschaft und Technik.

In den letzten Jahrzehnten aber kam es in der Biochemie und der Molekularbiologie zu bahnbrechenden Entdeckungen, die inzwischen zu völlig neuartigen Produkten und Verfahren geführt haben. Zu den Ergebnissen dieser sogenannten Life Sciences gehören neue Medikamente und Diagnose- und Heilverfahren, in denen hochspezifische Eiweißstoffe z. B. in Form von monoklonalen Antikörpern und Biochips zum Einsatz kommen.

Allein die Herstellungsverfahren für derartige Produkte, die extremen Ansprüchen an Keimfreiheit und Reinheit genügen müssen, stellen eine besondere Herausforderung dar. Diese beeindruckende Entwicklung in den Biowissenschaften wird sich auch in Zukunft fortsetzen. Dem Berufsbild entsprechend breit ist das Studium angelegt. Noch mehr Informationen gewünscht? Hier entlang zur Studieninformationsseite des Fakultätentages Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Hier entlang zu einem Film über Verfahrenstechnik, die neben den Biowissenschaften wie Mikrobiologie oder Gentechnik einen breiten Raum im Studium einnimmt.

 

Studienverlauf

Im Bachelor-Studium werden zunächst neben einer allgemeinen Einführung in die Biotechnologie vor allem die notwendigen Grundlagen der Mathematik, Physik, Anorganischen, Organischen und Biochemie, der Technischen Mechanik, der Werkstoffkunde, der Thermodynamik, der Strömungsmechanik und der Mikrobiologie/Gentechnik vermittelt.

Hierauf aufbauend folgen Lehrveranstaltungen zu den bioingenieurspezifischen Fachgebieten, z. B. Verfahrenstechnik, Bioreaktionstechnik, Biomaterialien, Apparate biotechnologischer Prozesse, Prozessdynamik und Regelung, Prozessgestaltung sowie nach Neigung wählbare Vertiefungsveranstaltungen.

Die theoretisch erworbenen Kenntnisse werden in Praktika verfestigt und in der Gruppenarbeit im Rahmen einer Anlagenplanung praktisch angewandt. Nach der Anfertigung der Bachelorarbeit ist das berufsqualifizierende Bachelor-Studium abgeschlossen und ermöglicht die Arbeit in einem Industrieunternehmen.

Im Master-Studium werden die Kenntnisse im Bereich der Analytik, der molekularen Biotechnik und Bioreaktionstechnik vertieft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Bioprozessentwicklung und industrielle Biotechnik. Ähnlich wie im Bachelor-Studium werden je nach Interessenlage verschiedene Vertiefungsveranstaltungen gewählt. Je nach persönlicher Neigung kann die Masterarbeit theoretisch oder praktisch ausgerichtet sein.

 

Aufgrund der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor/Master kann das Diplom nicht mehr begonnen werden. Hier ist nur noch der Einstieg in höhere Semester möglich. Einzelheiten dazu erfahren Sie in der Fachstudienberatung.

 

Wer sollte Bioingenieurwesen studieren?

Abiturientinnen (Frauenanteil z: Z. nahe 40 %) und Abiturienten mit naturwissenschaftlicher Neigung und technischem Interesse, die ein sehr reizvolles, interdisziplinäres und aussichtsreiches, aber auch von hohen Ansprüchen gekennzeichnetes Studium absolvieren wollen. Hier finden Sie einen Eignungstest vom Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer. (Dauer ca. 30 min, tw. auf Maschinenbau ausgerichtet.) Wenn Sie jetzt nicht ganz so viel Zeit investieren wollen, können Sie auch hier einige Fragen und Antworten direkt versuchen.

Berufsfelder und Berufsaussichten

Der stürmischen Entwicklung in der Biotechnik Rechnung tragend, steigt der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren, die diese neue Technik entwickeln und beherrschen können, deutlich an. Die sehr guten beruflichen Perspektiven belegen Stellenanzeigen und Vermittlungsstatistiken.

Absolventinnen und Absolventen arbeiten in Betrieben der chemischen oder pharmazeutischen Industrie, in der Nahrungs- und Genussmittelproduktion, im Anlagen- und Apparatebau, bei der Gewinnung von Energiestoffen und Biomasse, in Land- und Forstwirtschaft, im Umweltschutz, in der Umweltmesstechnik und in der Luft- und Abwasserreinigung.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Behörden (Umweltbereich, Gesundheitswesen) oder im Rahmen freiberuflicher Tätigkeiten (z. B. Patentwesen, Unternehmensberatung).

Wollen Sie wissen, wo Absolventinnen und Absolventen aus Dortmund jetzt arbeiten? Mehr Informationen zu den Berufsaussichten: Hier entlang  Hier entlang zu unseren Alumni und ihren Porträts.

Im Bereich Downloads unter "Broschüren" finden Sie eine Broschüre mit allen Studienrichtungen der TU Dortmund, mit allen Infos zur Einschreibung und mit allen Einrichtungen für Studierende.


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